Integrative Psychotherapie

Ich unterstütze Menschen auf ihrer Suche nach innerer Freiheit in allen Dimensionen: Unsere Gedanken und Emotionen, unser Körper und unsere Beziehungen sind untrennbar miteinander verbunden. Jede dieser Dimensionen beeinflusst, wie wir uns in der Welt zurechtfinden, wachsen und heilen.

Wir kommen
innerlich frei auf die Welt.

Irgendwann im Leben vermissen wir dieses Gefühl der inneren Freiheit und machen uns auf die Suche.

Diese Suche findet nicht nur in einer Dimension statt. Unsere Gedanken und Emotionen, unser Körper und unsere Beziehungen sind untrennbar miteinander verbunden. Jede dieser Dimensionen beeinflusst, wie wir uns in der Welt zurechtfinden, wachsen und heilen.

Alle Erinnerungen
sind im Körper gespeichert.

Hetzt Du durch Dein Leben, fühlst zu viel und manchmal nichts? Bist Du ausgelaugt von Anpassung und Selbstbeherrschung? Lebensmotto: Funktionieren!

Leidest Du unter negativen Gedanken, diffusen Ängsten und dem Gefühl nicht zur Ruhe kommen zu können? Gehören körperliche Symptomen wie Schlaf-, Ess- oder Verdauungsstörungen, Probleme mit Deiner Sexualität, innere Unruhe, chronische Schmerzen zu Deinem Alltag?

Dieser Raum ist
bewusst anders.

Er richtet sich an hochfunktionale und hochsensible Menschen, die schlecht bis gar nicht entspannen können, sich sozial oft überfordern und eine scheinbar grundlose Schwere mit sich tragen.

Wir gehen zum Ursprung Deines Perfektionismus, Deiner Bindungsschwierigkeiten - zum Gefühl der inneren Leere. Wir integrieren Deine frühen Körper-Erinnerungen mit den Gedanken Deines erwachsenen Ichs.

You cannot think your way out of trauma.

Diagnosen -
ihr Wert und ihre Grenzen

  • Dein Leben fühlt sich grau und schwer an - Aufstehen: schwer, soziale Kontakte: schwer, Essen: egal… Für alles fehlt die Kraft. Selbst wenn Du das Schöne siehst, kommt es nicht mehr im Gefühl an. Und wo das Ganze herkommt, kannst Du nicht genau sagen.

    Es fühlt sich an, als hättest Du den Zugang zu Dir, zu anderen und zur Welt verloren? Ohne Hoffnung, dass es wieder heller wird in Deinem Leben?

    Die IFS-Therapie (Internal Family Systems) schaut bei Depressionen nach innen – auf eine sehr respektvolle, entlastende Weise. Die Depression wird nicht bekämpft, sondern wir versuchen zu verstehen, welcher Anteil so traurig ist, so sehr in den Rückzug gehen muss und sich von der Welt abwendet.

    Du bist nicht deine Depression.
    Du hast einen Teil, der depressiv ist.

  • Negative Gedanken drehen sich in Spiralen oder Kreisen um immer die gleichen Themen. Angst ist kein Gefühl - Angst ist ein Zustand, der durch negative Gedanken ausgelöst wird. Leider kann man sie nicht einfach abstellen. Und das obwohl Angst sich immer nur auf die Vergangenheit oder die Zukunft bezieht. Selten findet das, wovor wir Angst haben, genau im Hier und Jetzt statt.

    Körperliche Symptome der Angst sind Anspannung: Herzklopfen, Enge, Unruhe, flacher Atem, zitternde Beine - wir bezeichnen das als Alarm. Spannende Frage: Was ist zuerst da? Ängstliche Gedanken im Kopf oder der Alarm im Körper? Hilfreich für die Therapie ist, wenn wir uns die beiden Phänomene getrennt von einander anschauen.

    Die IFS-Therapie stellt den schützenden Anteil der Angst an den Anfang des Prozesses. Wovor musste dieser Teil Dich früher einmal schützen? Kannst Du ihm dafür Danke sagen? Könnte er langsam aufhören, Dich zu beschützen und Dir mehr zutrauen? Dann könntest Du im Hier und Jetzt neue Erfahrungen machen.

    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst mehr hättest?

  • Für hochfunktionale Menschen mit starkem innerem Kritiker, ist es oftmals alternativlos, immer weiter zu leisten, auch wenn es sich schon lange nicht mehr gut anfühlt. Pausen bringen Dir keine Entspannung mehr, weil der Körper weiter “rast”. Wie konnte es soweit kommen? Und was brauchst Du, um wieder ins Gefühl zu kommen? In einen Zustand, der eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung ermöglich?

    Wir arbeiten mit dem leistungsorientierten Anteil in Dir, der wahrscheinlich früh gelernt hat, wie gut sich Bewunderung, Lob und Bedeutung für Dich anfühlen - vielleicht waren Liebe und Zuneigung in Deinem Leben bislang “nicht umsonst”? Wenn Du nicht mehr angetrieben wirst, kann innere Freiheit entstehen, die Dich unabhängig macht.

    Wie würdest Du anderen begegnen, wenn Du Dich innerlich frei fühlst?

  • Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann entstehen, wenn Menschen extrem belastende oder erschütternde Erfahrungen gemacht haben. Diese Erlebnisse wirken nicht nur auf der Ebene von Erinnerungen, sondern greifen tief in das autonome Nervensystem ein. Der Körper lernt, dauerhaft wachsam zu sein – selbst dann, wenn objektiv keine Gefahr mehr besteht.

    Bei einer komplexen PTBS, häufig infolge eines Entwicklungstraumas, geschieht diese Prägung oft sehr früh und kann das autonome Nervensystem der Betroffenen nachhaltig beeinflussen. Wenn Sicherheit, verlässliche Bindung oder emotionale Resonanz gefehlt haben, passt sich das Nervensystem an, um das Überleben zu sichern. Anspannung, Kontrolle und Leistung werden zu vertrauten Zuständen, während Ruhe oder Nähe sich ungewohnt oder sogar bedrohlich anfühlen können.

    Viele Betroffene sind nach außen hochfunktional. Sie leisten viel, sind verantwortungsvoll und belastbar. Innerlich jedoch bleiben sie im „Dauerbetrieb“ – angetrieben von einem starken inneren Kritiker, mit wenig Zugang zu Erholung oder eigenem Spüren. Pausen bringen keine Entlastung, weil das Nervensystem nicht in einen Zustand von Sicherheit und Regulation findet.

    In der traumasensiblen Begleitung geht es darum, diese frühen Anpassungen zu würdigen und dem Nervensystem neue Erfahrungen von Sicherheit zu ermöglichen. Wenn der innere Druck nachlässt und Regulation wieder möglich wird, kann allmählich ein Gefühl von Verbundenheit, Selbstwirksamkeit und innerer Freiheit entstehen – und eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung.

Wenn Du Dich nicht liebst, ist alles, was Du tust, nach der Berechtigung zu suchen, da sein zu dürfen.
— Birte & Joni | WORKLOVE
Trauma disrupts connection - separating us from ourself and others and from the sense of belonging.